Springer stellt Zahlungen an PIN ein



Die Axel Springer AG hat nach der erfolgreichen Abstimmung für den Postmindestlohn im Bundestag angekündigt die Zahlungen an die PIN AG einzustellen.  Das Verlagshaus wäre bereit die Mehrheitsbeteiligung an der PIN Group abzugeben,

“wenn Minderheitsgesellschafter und neue Investoren ausreichend Mittel zur Verfügung stellen”

Springer begründet die Entscheidung damit, dass der verabschiedete Branchenmindestlohn Wettbewerb quasi unmöglich mache.

“Mit einem gesetzlich verordneten Branchenmindestlohn für Briefzusteller von neun Euro im Osten und 9,80 Euro im Westen werden die Kosten des Aufbaus von Unternehmen, die der Deutschen Post erfolgreich regional und bundesweit Konkurrenz machen können, zu stark belastet.”

PIN CEO Thiel ist nach wie vor vom Erfolg des Unternehmens überzeugt und ist bereit einen hohen  zweistelligen Millionbetrag in das Unternehmen zu investieren, um den Fortbestand zu sichern.

Written by Postchef on Dezember 14th, 2007 with no comments.
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